Ende gut – alles gut! Mit diesen Worten kann man den 7. Spieltag der heurigen Herren Landesliga-Saison aus TCB Sicht zusammenfassen. Unsere Mannschaft bot gegen den UTC Lambach eine starke Leistung und führte nach den Einzeln mit 4:2 – ehe eine schlechte Doppelaufstellung unser Team fast noch um die Früchte der Arbeit brachte. Aber der Reihe nach.

Wie in den letzten Woche üblich, brachte Felix Reich den TC Braunau im Eilzugtempo in Front. Unser Youngster holte mit einem deutlichen 6:0 6:4 über Philip Badinger den 4. Sieg en suite und stellte auf 1:0. Leider unter seinen Möglichkeiten blieb dieses Mal Andreas Werz. “Null Rhythmus – einfach nicht mein Tag,” kommentierte Werzi seine 2:6 6:7 Niederlage gegen Alex Eckmayr. Dabei lag Werzi schon mit 2:6 1:4 zurück, kämpfte sich zurück, führte 6:5 in Satz 2, doch zog im Tiebreak mit 5:7 knapp den Kürzeren. Ganz im Gegensatz zu Mario Treiblmair. Mario bewies in einer harten 3-Satz-Schlacht den längeren Atem. Nach knapp 3 Stunden durfte unser frischgebackener 50er über ein 7:5 4:6 6:4 jubeln. 2:1 TCB – perfekt. 

Ohne Fortune agierte Hannes Fritz. Ich habe zahllose Spielbälle liegen gelassen, mich allerdings auch schlecht bewegt und leider nicht viel getroffen. Da darf man sich dann nicht wundern,” analysierte Hannes seine Leistung trocken. Standesgemäß deutlich gewann Calin Paire. Nach ein paar starken Games zu Beginn steckte der Gegner relativ schnell auf und Calin konnte nach knapp 50 Minuten über ein 6:0 6:0 jubeln. Nicht ganz so deutlich aber dennoch ungefährdet war der Sieg von Michael Faschang an Position 5. Den Matchball haben wir für euch im Video. Mit einem furiosen Rückhand-Longline Winner stellte unser Mannschaftsführer auf 4:2. Tennisexperte Hannes Mühlberger meldete sich unmittelbar danach telefonisch um Faschang zum Sieg zu gratulieren. “Der zweite Sieg in den letzten 3 Spielen. Das kann kein Zufall sein. Wir haben am Donnerstag noch online Quizduell gespielt. Und schon da hat Faschang gnadenlos ein Spiel nach dem anderen gewonnen. Man merkt er ist in Form,” meinte der amtierende oberösterreichische Landesmeister im Interview über seine ehemaligen Lehrmeister. 

4:2 nach den Einzeln – auf ein sicheres Doppel gehen (Felix ins 3er Doppel – egal mit wem und Ruhe ist) oder volles Risiko und auf 3 Doppel und die damit verbundenen 3 Punkt gehen? Das war die Frage der Fragen. Nach langem hin und her wurde sie zu Gunsten den zweiten Variante beantwortet. Felix & Werzi, Calin & Michael sowie Hannes & Mario. Kurzum alles was gegen uns laufen konnte, lief gegen uns. Felix und Werzi gingen in Champions-Tiebreak mit 1:10 unter. Calin und Michael standen sich zu oft selbst im Weg und verloren 3:6 4:6 und bei Hannes und Mario hieß es nach lockerer 6:1 Führung plötzlich 2:6 8:9…. Doch Oldie Mario Treiblmair behielt die Nerven. Zuerst drückte Mario einen Volley weg und wehrte damit den Matchball ab. Dann schoss er, wie schon im Auswärtsspiel in Wels, in einer entscheidenden Situation einen Gegner einfach über den Haufen und zu guter Letzt gewann er noch ein Vorhandduell zum Matchgewinn. 11:9 – 5:4 – Klassenerhalt gesichert!

Weitaus weniger spannend verlief das Spiel der Herren 2 in Aspach. Die Mannschaft von Daniel Aschbacher war durch die Rückkehr von Thaddi Daffi wieder erheblich stärker aufgestellt und schoss den Gegner mit 9:0 vom Platz. Kein einziger Satz wurde abgegeben. Bernhard Lindner kommentierte leicht angesäuert: “In Wahrheit ein sinnloser Sonntag. Für mich ging es ja noch. Aber für gestandene Landesligaspieler wie Markus Schmitzberger war es ziemlich fad. Die größte Gefahr war, dass sich hier jemand im Nieselregen verkühlt.” Nächste Woche sind die Herren 2 spielfrei, ehe es am letzten Spieltag um den Titel im Fernduell mit Mining geht. Aktuell liegt Mining einen Punkt vor dem TCB, hat aber mit Pfaffstätt einen starken Gegner vor der Brust. Bei Punktgleichheit entscheidet das gewonnene direkte Duell für den TCB!  Und last but not least – die Senioren 45 verloren beim Welser Turnerverein mit 2:4. Da wäre mehr drinnen gewesen, aber in unserer personellen Situation war es leider schwierig. Vor allem der Ausfall von Haberfellner Josef 90 Minuten vor Abfahrt schmerzte…. Naja, das Thema Aufstieg war eigentlich nach der Niederlage letzte Woche ohnehin bereits abgehakt.